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Das Potential von deinem Mental Körper.

  • lisefreedli
  • 23. Dez. 2023
  • 8 Min. Lesezeit

was tun, wenn das, was uns nährt, kapitalistisch keinen Wert hat, nicht verpackt, verkauft, eingetütet und vermarktet werden kann? Wenn es keinen direkten, monetären Wert hat?was tun, wenn das, was uns nährt, kapitalistisch keinen Wert hat, nicht verpackt, verkauft, eingetütet und vermarktet werden kann? Wenn es keinen direkten, monetären Wert hat?

was tun, wenn das, was uns nährt, kapitalistisch keinen Wert hat, nicht verpackt, verkauft, eingetütet und vermarktet werden kann? Wenn es keinen direkten, monetären Wert hat?

 



 Heihei my dear.


Das teile ich heute mit dir:

ein bisschen was zum Notfallsystem // Potential von deinem Mental Körper

Alleinsein

Kunst & Care

eine Buchempfehlung

und ein mega schöner Song.






 

Ready?

Let's do this!

((schön bist du hier. Mega mega meeeega schön sogar. <3 ))

.

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.

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Also.

Ich hab länger geschwiegen. Hier und auf Facebook. Dieses Schweigen und für mich sein war wichtig. Manchmal hat es sich angefühlt, als hätte ich einen riesen Korb voller Geschenke in meinen Armen, schwer, prächtig, prall gefüllt und lecker - und ich wusste gar nicht, wohin damit. Kennst du das? Wenn du das Gefühl von Implo- und Explodieren gleichzeitig hast?

 

Mit unserem Potential ist es so-wir lernen, wir verfeinern, ja wir meistern, wie wir damit umgehen.Eine der Fallen, in die ich getappt bin:ich dachte, und habe es teilweise echt geglaubt ((!!)), dass das, was ich denke, fühle, spüre-nicht wichtig ist.


Jaja.

Genau.

HAHA!

Lustig oder?


Im Frühjahr hatte ich wieder mal einen Tiefpunkt erreicht.


Wenn du damals bei uns die Treppe rauf gestiegen wärst, an einem random Morgen, hättest du mich dort liegen sehen. Weinend, schluchzend, mein ganzer Körper hat geschüttelt.


Es war ein einschneidender Moment für mich. Denn mir wurden zwei Dinge klar:

 

 

  1. Ich ergebe mich diesem Schmerz. Weder akzeptiere ich ihn, noch weise ich ihn von mir. Ich ergebe mich dem Moment. Ich BIN jetzt einfach DA, in dieser Tsunami Emotions Welle. Und wenn ich emotional voll da bin, entstehen mental nicht wieder neue Geschichten, und syntethische Emotionen werden noch oben drauf gepackt- ein mentales Sucht Verhalten also. Sondern ich bin voll DA.

  2. Der Schmerz ist nicht das, was schlimm war. Klar, die Emotion war stark, sie hat mich voll mitgenommen und überrollt. Nein, der Schmerz war katharsisch, lösend, reinigend, auch tröstlich. Aber was schlimm war, kam später. Das Gefühl des nicht-vergebens. Die Härte, die ich mir gegenüber spürte. Die Verurteilung. 

Ich hatte so viel aufgebaut, so viel gearbeitet, so viel Herzblut und Liebe und volle Präsenz in alles gesteckt, was ich die letzten fast sieben Jahre online und offline getan hatte.

Aber diese übergrosse, gnadenlose innere Zerstörerin war unglaublich brachial - sie wollte alles kurz und klein schlagen. In bissigen, kalten Worten wollte sie mir klar machen, dass alles für nüt war. Dass ich eine Versagerin bin. Dass ich nichts wert bin. Alles lachhaft, was ich je gemacht habe. Dass ich, egal wie sehr ich mich auch anstrenge, nie nie nie genug sein werde. Dass ich falsch bin, FALSCH, und zwar von Grund auf und für alle Zeit. 

Nachdem ich mich vom weinen erholt hatte, legte ich mich in unserer Stube aufs Sofa und kuschelte mich in eine Decke.

Eine gefühlte Ewigkeit starrte ich dort einfach Löcher in die Luft. Rasten Gedanken durch meinen Kopf? War mein Mind leer? Ich erinnere mich an einen müden Versuch meines Mental Körpers, Lösungen zu finden. Keine Ahnung mehr. Irgendwann kam Robin, streckte mir die Hand entgegen, und sagte:

“Komm, wir gehen mit Bamako raus.”

 

Bamako.Ja, Bamako. <3  

 Er, mein treuer Begleiter in den vielen, den unzähligen Stunden im Wald.

Im Wald. Im grossen weiten saftigen grünen weissen kalten grosszügigen Wald.

Der Wald ist mir ein so wichtiger Lehrer.

Also liefen wir gemeinsam über die Felder in den Wald, Robin, Bamako und ich. Ich war so langsam, mein Körper, alle meine Körper total erschöpft. Und ich redete und redete und redete und schüttete Robin mein Herz aus.

 

Davon erzählt Sabine Lichtenfels in “Tempel der Liebe” - ihr Buch, das von ihren Besuchen in den alten Tempelruinen von Malta handelt.

“Jedes Ereignis, jeder Tempelbesuch, auch jede Schwierigkeit stehen unter Führung und erhalten dadurch eine überraschende Wendung. Sabine Lichtenfels zeigt auf einfache und bescheidenen Weise, was es heisst, als Medium unterwegs zu sein und ganz auf die göttliche Präsenz zu vertrauen. Die Tempel von Malta wirken auf sie wie Antennen in eine weit zurückliegende Zeit und vermitteln ihr Beschreibungen und Bilder jener Kultur, welche einst diese Bauwerke errichtete. Sie geben auf atemberaubende Weise einen Einblick in ein hochentwickeltes, erfüllendes und sinnliches Leben - und das zu einer Zeit, in der man die Menschen noch mit Faustkeilen herumzulaufen wähnte. Hier hat im wahrsten Sinne des Wortes spirituelle Archäologie stattgefunden und ein universelles und erotisches Lehrbuch mit allerhöchster Aussagekraft zu Tage gebracht.”

So steht es auf dem Klappentext. Vor vielen Jahren habe ich dieses Buch verschlungen. Und wie Bücher, wie Worte das so an sich haben, können sie weiter in uns klingen. Manche über Jahre, ja Jahrzehnte können sie uns nähren, in uns wirken, uns befruchten, tragen, trösten, inspirieren und begleiten.

Sabine schrieb, dass bei einem Tempeleingang in einem Stein ein Loch war. Ungefähr so gross, wie ein Kopf. Und sie erzählt davon, dass die Jungen Mädchen, bevor sie in den Tempel durften, ihr Herz ausschütten mussten. Sodass sie ihre mondänen Sorgen nicht in den heiligen Raum mitnehmen würden Also in dieses Loch ALLES sprechen, was sie beschäftigt ((da kommen mir die Morning Pages von “The Artists Way” in den Sinn)) - so lange und so ausgiebig, bis alles, aber auch wirklich alles gesagt war.

Dieses Bild hat mich nie losgelassen, und hat mich und meine Arbeit geprägt.

 

Sich also RAUM geben. Sich also RAUM nehmen.

 

Also hab ich Robin erzählt und erzählt und erzählt - und manchmal kann man ja nur noch über sich selbst lachen. Wenn diese Dinge, die da im “Mental Körper Geweih”sind,  ((also alles, was da mental so produziert wird, wenn der Mental Körper NICHT im Potential ist, dieses mentale Suchtverhalten)) also ausgesprochen werden, verlieren sie so oft die Schwere, können betrachtet werden, Bullshit kann entlarvt werden, und plötzlich findet der Humor seinen Platz. 

 

Ich sagte:

Ich habe versagt. Ich habe alles für nüt und widr nüt gemacht. Ich habe NICHTS erreicht. Alles war umsonst. Ich bin eine Enttäuschung für mich, meine Familie, meine Community. I’m letting myself down. I’m letting my kids down. I’m letting my Community down.

 

Alles, wofür ich so hart gearbeitet habe -

 

für nüt

für nüt

für nüüüüüttttt!!!!!

Und da kommt eben der Cosmic Joke - denn dieses Mental Körper Geweih, denn diese Gnadenlose innere Zerstörerin ((oder nenn’s wie du willst)) 

tja.

 

Die wollen kontrollieren.

 

Berechnen.

 

Manipulieren.

 

Multiplizieren.

 

Dividieren.

 

Schlüsse ziehen.

 

Gleichungen aufstellen.

 

Alles viel zu kompliziert.

Der Mind hat ein Potential. Wir leben in einer Mental Körper verstopften Welt. In einer Welt, in der die Ratio, das mentale, das berechnende viel zu lange viel zu dominant war. Davon sind wir alle müde, denn dieses gelernte, kultivierte Suchtverhalten nimmt uns allen sehr sehr viel Ressourcen weg.

Ressourcen, die wir für so viel anderes brauchen könnten

unsere Kunst

unsere Arbeit

unsere Beziehungen

unsere Freude

unseren Genuss

und so viel mehr.

 

Der Mental Körper soll aber nicht verteufelt werden. Denn wie gesagt, er hat ein Potential.

Aber das Timing, my dear, das Timing, der Raum und die inneren Grenzen sind dabei unglaublich wichtig.

 

Timing:


als ich da auf dem Sofa lag, war NICHT der richtige Moment für Lösungsfindung. Lösungsfindung ist ein tolles Wort.


Es heisst nicht LösungsSUCHUNG.

Sondern Lösungsfindung. 


Die Lösungen FINDEN dich.



Genau so, wie die Antworten dich finden, sobald du eine Frage stellst.


So entspannend.


Well.


Nicht für die inneren Kontrollfreaks. Die finden das gar nicht entspannend. Die wollen ja schliesslich bestimmen, was wann wie zu geschehen hat. Oder?



 Also, da auf dem Sofa - das war nicht der Moment, für den Mind. Das war ein Moment zum setzen lassen. Nichts. Sein. Einfach die Wein-Attacke nachklingen lassen. Alles SO SEIN lassen.


Und ich habe in den letzten Monaten eine Entdeckung gemacht, die unglaublich entspannend und RAUM gebend ist. Wenn ich auf das Timing achte, wenn ich also in Momenten der “Mental Körper Verstopfung” eine klare innere Grenze setze, ein klares “NEIN, nicht jetzt!” ausspreche - dann kann der Mental Körper in völlig banalen Momenten sein Potential entfalten. Kennst du das? Dass die Klarheit PLÖTZLICH kommt. Du weisst gar nicht genau, woher. Aber dein inneres NEIN, bzw JA ist so kristallklar, dass es einfach keine weiteren Fragen gibt.


Raum:

Das Commitment, die Entschlossenheit, der Mut und die Bereitschaft, die Kultivierung des inneren, eigenen Raums zu priorisieren. Nicht als Gedanke, als Idee, als Bild von dir- sondern PUT INTO ACTION. Every day.



Auf fünf zählen, heisst - 

 

Raum einnehmen.

Innehalten.

Reset.

Für einen kurzen Moment, der einfach dir gehört.

Nichts MUSS in diesem Moment irgendwie anders sein.

Einfach


1

2

3

4

5

 

Reset.


Dem Raum zu geben, was ist. Not trying to work things out.


Sondern dann


Wenn der mental Körper zu dominant ist

.

.

.

.

Im Körper sein.

.

.

.

.

Einen kleinen Reset einbauen -

.

.

.

.

1

2

3

4

5

.

.

.

.

Auf fünf zählen

.

.

.

.

Heisst

.

.

.

.

RAUM GEBEN.

.

.

.

.

Heisst auch

Dir selbst Grenzen setzen

Deinem mental Körper

Grenzen setzen

.

.

Die Enge

Die Dichte

Die Verwirrung

Die Schnelle

Wir brauchen

RAUM.

Wir brauchen

STILLE.


Doch was tun, wenn das, was uns nährt, kapitalistisch keinen Wert hat, nicht verpackt, verkauft, eingetütet und vermarktet werden kann? Wenn es keinen direkten, monetären Wert hat?


Es braucht Mut und Entschlossenheit. 


Mut und Entschlossenheit, die Stille und unseren Raum zu priorisieren.


Warum ist das so wichtig?


Weil wir keine Maschinen sind.


Weil wir keine Waren sind.


Weil wir nicht gehandelt und verkauft werden können.Weil unsere Kapazität, die innere "holding Capacity", die Kapazität also, die Viel-heit dieser Welt und die Viel-heit von uns selbst, aus-zu-HALTEN -


in dieser

engen

dichten

wirren


schnellen Welt unglaublich wichtig und zentral ist.


Daraus können wir

unsere Grenzen besser spüren

unsere innere Stimme klarer und präziser wahrnehmen, und ((!!)) sie zum Ausdruck bringen

unseren Platz einnehmen

Entscheidungen treffen, die mit unseren Werten, Bedürfnissen und Prioritäten in Übereinstimmung sind.


Stille & Raum. 


Wir sind keine Wesen, die in einem Vakuum leben.


Wir sind in ständigem Dialog mit unserer Umwelt und Innenwelt. Fragen auf unsere Antworten finden uns nicht nur in uns selbst, sondern begegnen uns auch oft im DU - einem Wort, einem Bild, einem Blick, einem Satz.


Ist das nicht unglaublich schön?



Das wir also zusammen, wirklich zusammen hier auf diesem Planet unterwegs sind?



Zusammen geht es besser.


Eine wichtige Frage für mich, in meiner Arbeit und privat, ist immer die Suche nach dem Sweet Spot - wie kann ich das, was ich brauche, was mich begeistert, was für mich von Bedeutung ist- wie kann ich das in meine Arbeit, mein Privatleben, meine Kunst und Beziehungen einfliessen lassen?


Es war für mich immer wichtig, das mein Business zu mir passt, und ich nicht allzu viele Anpassungsleistungen erbringen muss. Lange hatte ich keine Lust und keine Klarheit darüber, was genau ich machen will.


Hier und da ein paar wunderbare 1:1 Gespräche, ja. Aber gross was anzetteln? Nö. Da kamen einfach keine klaren Impulse.


Und klar hat meine "Marketing Recovery" da eine Rolle gespielt. Ich hab teilweise gefühlt auf Godot gewartet.


Und dachte mir: "Soll ich nun Tramfaherin werden? Lokführerin?"Ohne Scheiss! Ich war auf der BLS Homepage haha. 


Jacqueline Hobbs aka Oraclegirl, spricht von"Claiming The Impulse".


Also genau überprüfen, und zwar brutal genau, brutal ehrlich ((ufffh!!!)) - ist das, was da gerade kommt, ein reiner, frischer, klarer Impuls, oder ist es ein Konstrukt, eine Berechnung, manipulativ?  


Natürlich, natürlich hilft da die Practice der Desires sehr.


Sich für die Frage: was will ich wirklich wirklich uuuuuu mega mega fest? - die Zeit nehmen.


Jetzt aber bald Schluss und an einer anderen Stelle dann mehr dazu.


Und das ist ja auch lustig, Speaking of - wir sind gemeinsam unterwegs, und wie schön das ist, und wie die Antworten einem finden.


Oder auch - your calling is CALLING YOU.


Manchmal kommen die Zeichen auch in so einer in your face in your fucking gut god damn Klarheit, dass du dich auch dem ergeben darfst.


So war es mit SHAMEDANCE Anfang Jahr zb.


Denn folgendes will ich wirklich- und, ufff!!!


 

Bevor ich farewell sage für heute, noch paar Pipapoo Sachen pour toi- Kunst & Care, eine Buchempfehlung und ein mega schöner Song 


- neu bin ich über das Kunst & Care Netzwerk gestolpert. Die machen, was ich letztes Jahr unbedringend auch ins Leben rufen wollte. Sie thematisieren die Schnittstellen von Kunst &Carearbeit.


Hier findest du sie:https://www.kunstundcare.org/


Sie haben ebenfalls einen Signal Kanal, und machen regelmässige Zoom Meetings. Good stuff!


- ADHS? Auch schon gehört, oder? Ich hab gemerkt- da gehör ich zu 99% auch in den Clöb!Dieses Buch lese ich gerade, and I really really like it.


und jetzt, zum Abschluss hier ein sooooooOOOOOOoooooooo WOW schöner Song pour toi Babe




Es ist 21.04, bald esse ich noch Tortellini mit Knobli und Fenchel und Zitronen - hatte vorher grad den Gedanken, dass mal auszuprobieren. Plus! Ich bin Knobli und Zitronensüchtig!!!


Und! Heute bin ich vom Springturm gesprungen! Das erste Mal wieder seit öppe 24 Jahren!7m! ((zweimal))10m! ((einmal))5 1/2 m ((gefühlt 27mal!!))


Und während ich jetzt bald BYE schreibe, höre ich das Lied, das ich mit dir geteilt habe.


Ah! Und genau. Ich arbeite an meinem Signatur 1:1 Programm - SELF NATURE.


Ab November werden 5 Spots frei sein. I'll keep you posted.





Much LOVE

Elisabeth

 
 
 

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